3DPrint Spritzenpumpe #2: Vergleich mit industrieller Spritzenpumpe

Im Universitätslabor gab ein neMESYS-Spritzenpumpensystem, das ich genauer unter die Lupe genommen habe. Sie war äußerlich defekt und es bot sich mir die Gelegenheit sie zu begutachten und zu reparieren.

Die vorherigen Benutzer nahmen es nicht so genau mit der Reinigung. In allen erdenklichen Spalten waren kristalline Rückstände. Es gibt eine Abdeckung, die den Innenraum, welcher Elektronik und Mechanik enthielt, grob von der Umgebung abschotten sollte. Die Rückstände in einer Spalte waren aber so massiv, dass beim Vorschub der Abdeckung in den Spalt, diese Abdeckung sich stark verbogen hat. Seitdem war dieses Modul der Pumpe einfach unbenutzt geblieben. Viel zu schade, wie ich fande. Also habe ich mich schlau gemacht und das Ding einfach mal auseinandergebaut (Meine betreuende Doktorandin fragte besorgt: „Kannst du das denn? Nicht, dass sie ganz kaputt machst…“ – „…Ja, kann ich!“).

Das verbogene Teil konnte ich leicht unter Hitzeeinwirkung im Schraubstock geradebiegen. Viel interessanter war das Innenleben der Pumpe zu betrachten.

neMESYS 3DPrint-Spritzenpumpe
Prozessor TMS320LF2407A ATmega328P

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